Adobe Photoshop Elements 4.0
Komfortabel Freistellen

WorkspaceZubehör

Das abgespeckte Photoshop erleichtert das Freistellen von Objekten mit zwei neuen Funktionen. Die Bedienung des Programms bleibt gewohnt unkompliziert.

Testbericht

Adobe Photoshop Elements 4.0

Die Liste der Neuerungen ist lang. Per Schieberegler verändert der Nutzer Hauttöne, rote Augen entfernt die Software nun bereits beim Bildimport von Digicam oder Speicherkarte. Auch wenn die Ergebnisse nicht immer perfekt sind und der Anwender ab und an manuell eingreifen muss, stellt diese Routine eine große Arbeitserleichterung dar.

Zwei neue Funktionen erleichtern das Freistellen von Objekten mit Elements. Der Magic-Selection-Pinsel funktioniert fast so wie das Standard-Werkzeug Zauberstab. Der Unterschied: Um eine Maske zu erweitern oder zu reduzieren, muss der Anwender nicht mehr [Shift] oder [Alt] gedrückt halten. Der Magic Extractor basiert auf einem ähnlichen Grundprinzip: Mit dem Foreground-Pinsel klickt der Anwender einige Male in das freizustellende Objekt; der Background-Pinsel dient zum Markieren des Hintergrunds. Anschließend berechnet die Software die Unterschiede und stellt das Objekt automatisch frei. Eventuell noch vorhandene, nicht benötigte Bildelemente entfernt der Nutzer wie gewohnt mit dem Radiergummi-Werkzeug. Für die Glättung der Kanten sorgt der Smoothing-Pinsel.


Fazit

Adobe Photoshop Elements 4.0

Adobe ist es gelungen, eine bereits ausgezeichnete Software um sinnvolle und praxisnahe Funktionen zu erweitern, ohne dass dies zu Lasten der einfachen Bedienung geht.

Plus
– vollständige Unterstützung von PDF-Dateien
– einfacheres Freistellen von Bildobjekten
– automatische Routine zum Entfernen roter Augen
– Schieberegler für Porträtfotos (Hauttöne)

Minus
– Performance teilweise verbesserungsfähig

Info
Vertrieb: Adobe
Preis: 100 Euro
Plattform: Windows 2000/XP