Sony-DRM wird zum bevorzugten Hackertool

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Zur Blamage, die Kunden hintergangen zu haben, kommt nun auch der Einsatz des Rootkit-Kopierschutzes als hervorragendes Hackertool.

Sonys Versuche, durch ein verstecktes Rootkit die Funktionsfähigkeit des eigenen Kopierschutzes zu garantieren, entwickeln sich derzeit von der Lachnummer über eine Blamage zum mittlerweile handfesten Skandal.

Der Sony-Musik-Trojaner wird nämlich bereits von Hacker zum zum Verstecken von eigenen Aktivitäten verwendet. Im konkret bekannt gewordenen Fall gelingt es mit Hilfe einer SonyBMG-Audio-CD, die Spyware des Spiele-Entwicklers Blizzard zu unterlaufen, der den Online-Nutzern seines Millionenerfolgs “World of Warcraft” eine Durchsuchung der privaten Festplatte zumutet – eigentlich eigentlich eine Unverschämtheit dem zahlenden Kunden gegenüber, die sich nun aber mit Hilfe einer anderen Unverschämtheit eines anderen Unternehmens ausbügeln lässt.

In beiden Fällen wurde wohl die Rechnung ohne den Gast gemacht. Die technischen Details finden sich z.B. bei SecurityFocus. [fe]

Autor: fritz
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