Schafft Sony den Turnaround?

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Entlassungen, Umstrukturierungen, Messeabsagen und deftige Quartalsverluste brachten den Elektronikkonzern Sony in die Schlagzeilen. Dank der anhaltenden Verkaufserfolge von PSP und PS2 scheint sich die Lage zu bessern.

Aufgrund der schwindenden Absätze bei Röhrenmonitoren und den nicht mehr so gesunden Filmstudios in Hollywood wird es wohl für das laufende Geschäftsjahr von Sony, das im März 2006 endet, noch auf einen Verlust hinauslaufen. Deswegen hat sich der Konzern

in einigen Bereichen selbst Enthaltsamkeit iverordnet (wir berichteten).

Dennoch haben sich die Quartalszahlen dank den Verkäufen im Games-Bereich schon deutlich erholt, wie die Journalisten von Gamespot berichten: Fast 80 Prozent Plus im Vergleich zum Vorjahr meldet die Sony Computer Entertainment (SCE). Im gerade abgelaufenen Quartal konnte Sony allein fünf Millionen PS2 und 3,75 Millionen PSP absetzen. Für das Gesamtjahr erwarten die Japaner, von jeder Sorte 14 Millionen Stück ausliefern zu können. Hinzu kommen noch rund 50 Millionen PS2-Spiele.

Aufgrund des stabilen Absatzes soll es zu Weihnachten auch keine weiteren Preisreduktionen geben. Die werden erst für 2006 gesehen. (rm/mk)

Eine Satire zu Sonys ansonsten verunglückter Produktstrategie lesen Sie im Bootsektor > hier klicken!

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