Optische CPU: Forschern geht ein Licht auf

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Forscher der Stanford University schafften es erstmals, Daten auf Silizium-Chips mit Licht statt per Strom zu übermitteln.

Bei dem neu entwickelten Spezial-Chip der Stanford University wird ein Laserstrahl in Millionen Datenbits aufgefächert. Damit wäre ein wesentliches Problem der elektronischen Chips, die langsam ausgereizt scheinen, gelöst, schreibt der Investment-Newsletter Red Herring in seiner aktuellen Ausgabe. Die Forscher erwarten von den optischen Chips eine Rate von 100 Milliarden Operationen pro Sekunde etwa 50 Mal mehr als heutige Hardware schafft.

Neben der Performance-Vervielfachung wäre auch die Wärmeentwicklung kein so großes Problem mehr. Zudem wäre eine kleinere Bauform möglich. Andere opto-elektronische Feldversuche beschäftigten sich stets mit diversen Materialien, die schwer zu kombinieren waren. Der Stanford-Durchbruch besteht darin, ausschließlich Silizium zu benötigen – was die neuen Chips kompatibel zu den bisherigen Architekturen machen würde.

Übrigens werden die Forschungen unter anderem von Intel und einer US-Verteidigungs-Agentur finanziert. (rm/mk)

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