Mercer: Nur DSL könnte in eine Sackgasse führen

BreitbandNetzwerke

Trotz des DSL-Booms rangiert Deutschland bei der Breitbandentwicklung im europäischen Vergleich nach wie vor auf den hinteren Plätzen. Das ergab eine Studie der renommierten Mercer-Marktforscher, die sogar von einer Sackgasse warnen.

Die Zahlen sehen auf den ersten Blick gar nicht so schlecht aus: Ein aggressiver Wettbewerb inklusive attraktiver Preisofferten bei den DSL-Gebühren hat die Versorgung im ersten Halbjahr 2005 vorangetrieben. Die Zahl der Breitband-Nutzer stieg um weitere 16 Prozent auf acht Millionen Nutzer. Das berichtet Scoopt.org.

“Dies kann allerdings nicht darüber hinwegtäuschen, dass Deutschland in punkto Breitband im internationalen Vergleich noch immer weit hinterherhinkt und Gefahr läuft, ein signifikantes volkswirtschaftliches Wachstumspotenzial zu verschenken”, schränkt Alexander Mogg ein, Medienexperte bei der Unternehmensberatung Mercer Management Consulting (MMC). Vor allem die mangelnde Verbreitung von “Triple Play” also TV, Telefon und Datenleitung aus einem Kabel, gebe Anlass zur Sorge. Nur einseitig auf DSL zu setzen, könne in eine Sackgasse führen, wird in der MMC-Studie “Breitbandzukunft in Deutschland” ausgeführt. (rm/ds // Foto: creative commons, (c) Michael Jastremski, OpenPhoto.net)

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