Gefahr für eBay? Googles geplanter Online-Markt soll kostenlos sein (Update)

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Zahlreiche Medien berichteten über ?Google Base?, das allen Besuchern beliebige Inhalte wie Kaufangebote, Termine, Stellen- und sonstige Kleinanzeigen zur Verfügung stellt, ohne dass dafür Gebühren anfallen. Die Katze ist aus dem Sack – ab und zu ist das Angebot in Teilen zu sehen.

Alle berichteten über den neuen Google-Dienst – wir auch. Aber wann Google Base wirklich gestartet wird, ist noch ein Geheimnis. Dass es dazu kommen wird, hat Google praktisch schon in einem Blog-Eintrag bestätigt. Google-Sprecherin Eileen Rodriguez orakelte: ?Wir testen verschiedene Wege, wie Kunden ihre Inhalte bei Google veröffentlichen können.?

Google will beliebige digitale Inhalte seiner Nutzer aufnehmen, die dann von anderen Anwendern gesucht werden können. Es wird erwartet, dass man darüber beliebige Datenbanken online stellen kann, wozu etwa Party-Ankündigungen, Stellenanzeigen, Immobilien-, Miet- oder Verkaufsangebote zählen. Dies berichtet auch die Zeitung San Francisco Chronicle., die argwöhnisch auf die Entwicklung im nahen Silicon Valley äugt.

Derzeit ist ein Zugriff auf die Webseite Google Base nicht möglich, aber in den vergangenen Stunden war die Webseite für kurze Zeit immer mal wieder mit allen Inhalten erreichbar, wie eine Reihe von Screenshots zeigt. Wahrscheinlich ist ein Gmail-Konto erforderlich, um Base einsetzen zu können. Die Verwaltung der eigenen Einträge in Google Base erfolgt dann über eine der Gmail-Bedienung angelehnte Oberfläche.

Da der Verkauf von beliebigen Produkten möglich sein soll, könnte der Dienst schon bald eine harte Konkurrenz für den teuren Online-Marktplatz eBay werden. Sogar ein sicherer Bezahldienst, über den jene Käufe abgewickelt werden können, soll gestartet werden. Es gibt schon seit Monaten das Gerücht, Google stricke an einem Konkurrenzprodukt zu PayPal. (rm/mk)

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