Avivo bringt mehr Performance
ATI schließt auf

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Die neuen Grafikchips von ATI werden mit der Avivo-Technik um Videofunktionen erweitert. Die neue Architektur verteilt die Rechenlast besser auf die verteilten Pixelshader-Kerne.

Avivo für mehr Leistung

Avivo bringt mehr Performance

Die Leistungsspitze zurück erobern will ATI mit neuen Grafikchips. Ab sofort tritt die Spitzenserie Radeon X1800 gegen Nvidias Geforce 7800 GTX an.

Zur Performance-Steigerung setzt ATI auf eine neue Architektur: Statt wie bisher die Bildpunkte in langen Rendering-Pipelines zu berechnen, werden die einzelnen Grafikoperationen in viele kurze Teilaufgaben (Threads) aufgeteilt, die von parallelen Pixelshader-Prozessoren abgearbeitet werden. Das sichert eine bessere Auslastung der Recheneinheiten und soll die Geschwindigkeit deutlich verbessern. Dazu kommen ein schnellerer Speichercontroller mit neuartigem 512-Bit-Ringbus und die bei Nvidia bereits übliche Shader-Modell-3.0-Unterstützung. Alle Berechnungen werden jetzt komplett in 32-Bit-Floating-Point-Genauigkeit durchgeführt. Das verhindert Darstellungsfehler wie Bandeffekte und sorgt für eine größere Farbdynamik (High Definition Rendering).

Radeon-X1800-XT-Karten dürften im Preis bei etwa 500 bis 550 Euro liegen. In den günstigeren Preisregionen bringt ATI gleichzeitig die neuen Radeon-Grafikchips der X1600-Serie (circa 200 bis 300 Euro) und X1300 (etwa ab 100 Euro). Diese beruhen auf der gleichen neuen Architektur, verfügen aber über eine kleinere Anzahl an Pixel-Shader-Prozessoren. Zu jedem Chip soll es laut ATI nur zwei Versionen geben: Eine günstigere XL- und eine schnelle XT-Version. Damit bleibt das Angebot für den Käufer leichter überschaubar.


Avivo für bessere Videoqualität

Avivo bringt mehr Performance

Außer an der 3D-Architektur hat ATI auch an den Videofunktionen gefeilt. Die neuen Grafikkarten sind in der Lage fast alle wichtigen Schritte bei der Videowiedergabe zu übernehmen oder zu beschleunigen. Neu ist die Beschleunigung von H.264- und VC1-codierten Videos.

Das ist wichtig in Hinblick auf HDTV: Mit H.264 (MPEG 4 Part 10) werden in Deutschland die HDTV-Sendungen codiert sein. Mit VC1 werden die Filmdaten auf HD-DVDs und Blu-Ray-Discs komprimiert. Angesichts der hohen Leistungsanforderungen bei der Wiedergabe von Videos im 1080i-Format kann hier die Unterstützung durch die Grafikkarte den Prozessor entlasten und für flüssige Bilder sorgen.