IFA sagt CeBIT den Kampf an

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Die Funkausstellung soll künftig jährlich stattfinden und nicht mehr nur im Zwei-Jahres-Rhythmus. Auf diese Weise soll der Ausstellerschwund in Richtung CeBIT gestoppt werden.

Die Internationale Funkausstellung in Berlin geht in die Offensive. Um die Abwanderung von Hersteller von Flachbildfernsehern, Multimedia-PCs, HI-Fi-Anlagen und DVD-Geräten zur CeBIT zu stoppen, wollen die Veranstalter die Messe ab 2006 jährlich stattfinden lassen. Das meldet das Handelsblatt.

Denn da Computer und Unterhaltungselektronik immer stärker verschmelzen, die Unternehmen aus Kostengründen zumeist aber nur eine große Messe pro Jahr bestücken wollen, herrscht ein heftiges Gerangel um die Aussteller aus der Consumer-Elektronik-Branche. Musste Sony etwa 2003 noch seine Spielkonsolen vom CeBIT-Stand entfernen, wäre man nun mit den Geräten ein gern gesehener Gast. Dumm nur, dass der japanische Konzern jüngst verkündete, nicht nach Hannover reisen und sich auf die IFA konzentrieren zu wollen. (dd)

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