BSI: Studie zur VoIP-Sicherheit

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Die Sicherheitsmaßnahmen für VoIP-Systeme vermindern die von vielen Firmen erhofften Einsparungen, warnt das BSI. Die Kosten sollten frühzeitig in die Planungen einbezogen werden.

In einer umfangreichen Studie widmet sich das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) der Sicherheit von Voice over IP (VoIP). Im Vergleich zu herkömmlichen TK-Anlagen sei der Einsatz der Internet-Telefonie mit deutlich größeren Sicherheitsrisiken verbunden, warnt man. So ist es nicht nur einfacher Inhalte abzuhören, sondern ein Ausfall der IP-Kommunikation wiegt auch deutlich schwerer, weil Datenkommunikation und Telefonie beeinträchtigt werden. Geeignete Sicherheitsmaßnahmen seien heute zwar technisch und organisatorisch zu realisieren, aber mit einem nicht unerheblichen technischen und finanziellen Aufwand verbunden, der die angestrebten Kosteneinsparungen möglicherweise vermindert.

In dem 146 Seiten umfassenden PDF zeigt das BSI detailliert Bedrohungen für die VoIP-Infrastruktur auf und beschreibt mögliche Sicherheitsmaßnahmen. Die Studie richtet sich vor allem an IT-Administratoren und Sicherheitsverantwortliche und kann kostenlos heruntergeladen werden. (dd)

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