Google Earth: Indien besorgt über Sicherheit (3. Update)

Allgemein

Der Ärger rund um den Service von Google Earth will nicht abreißen. Nicht nur streiten sich China und Taiwan über die Aufschriften auf den fotorealistischen Landkarten (wir berichteten), nun macht sich auch noch Indien Sorgen um seine militärische Sicherheit.

Beobachter befürchteten schon Ende letzter Woche, dass die von Pakistan besetzte Kaschmir-Region von Google als zu Pakistan gehörig markiert zum Zankapfel werden könne. Doch darüber lamentieren die Inder gar nicht. Sie befürchten eher, dass auf den Satellitenfotos von Google die militärischen Stellungen entlang der umkämpften Frontlinie zu gut erkennbar seien.

Google verteidigt sich mit den Hinweisen, das manche der Aufnahmen ja schon Monate alt seien. ?Tja, mit neuen Technologien kommen neue Probleme auf. Wir wissen noch nicht, wie wir darauf reagieren sollen. Aber es ist definitiv eine Bedrohung für unsere Sicherheit?, betonte Professor Ramamurthy, Staatssekretär im Wissenschaftsministerium. Google wiederum signalisierte den Indern Gesprächsbereitschaft.
Von Pakistan fehlt noch jegliche Stellungnahme. Verständlich, sind doch die Folgen des schweren Erdbebens von weit größerer Bedeutung. (rm/ds)

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