Blu-Ray-Streit: Microsoftgründer mischt sich ein (5. Update)

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Microsoft-Gründer Bill Gates hat sich in einem Interview mit The Daily Princetonian beim Kampf um den neuen DVD-Standard auf die Seite von HD-DVD geschlagen und damit Konkurrenzprodukt Blu-Ray abgelehnt.

Laut Gates sei das Hauptproblem der Blu-Ray-Disc der strenge Kopierschutz. Das Konsortium unter Führung von Sony sei sehr auf die Unsetzung hoher Kopierschutzstandard bedacht. “Das ist kundenunfreunlich. Die Unannehmlichkeit liegt in der Tatsache, dass Filmstudios sehr viel Schutz auf Kosten der Konsumenten bekommen. Zudem laufen die Discs auf PCs nicht gut”, argumentiert Gates. Dabei bleibe die Flexibilität auf der Strecke. Das Abspielen von Filmen und die Softwareentwicklung würden darunter leiden.

Mit dem physischen Format habe Microsoft kein Problem. Lediglich der Kopierschutz gehöre überarbeitet, dann wäre es denkbar, dass die Redmonder beide Formate unterstützen. Gates geht einen Schritt weiter und sieht schon das Ende der optischen Datenmedien. Seiner Ansicht nach werden HD-DVD und Blu-Ray ohnehin die letzten Datenmedien ihrer Art sein: “In Zukunft wird alles direkt oder auf die Festplatte gestreamt”, glaubt Gates. (rm/ds)

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