Miray stellt Festplatten-Tool HDClone in Version 3 vor

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Größtes Anwendungsgebiet für HDClone 3 ist die Datenrettung. Daten, die sich auf defekten Festplatten befinden, sollten schnellstens auf ein intaktes Medium kopiert werden.

Das Münchner Software-Unternehmen Miray bringt eine Nachfolgeversion des Festplatten-Backup-Programms HDClone. “Die wichtigste Neuerung bei HDClone 3 ist, dass die Datenübertragungsrate bei PCI-Systemen bis zu 3,8 Gigabyte pro Minute beträgt und damit die Möglichkeiten von PCI fast ausgenutzt werden”, erklärt Michael Haunreiter von Miray.

“Beschädigte Platten sollten so wenig wie möglich beansprucht werden. HDClone liest die Festplatte linear aus und überspringt defekte Sektoren”, erklärt Haunreiter. “Erst nachdem die intakten Daten gesichert sind, wird die Wiederherstellung der defekten Stellen versucht.” Weiter sei die Software für die schnelle Herstellung von genauen Duplikaten einsetzbar, etwa bei Masseninstallationen oder lauffähigen Backups.

Erstmals in der Produktreihe wurde eine USB-Unterstützung integriert, mit der USB-Festplatten, USB-Sticks, CompactFlash-, SD- und MMC-Karten gelesen werden.

HDClone 3 kann mit jedem Partitions-Layout und mit jedem Dateisystem umgehen. Dabei werden physische Kopien erstellt, also jeder einzelne Sektor des Mediums kopiert. Die für die Übertragung nötige Software findet auf einer Diskette Platz. Mit dieser wird das Zielsystem zuerst gestartet und anschließend die Daten überspielt.

Die Personal Edition der Software ist online für 15 Euro zu beziehen.

(ds)

Systems 2005: Halle A2, Stand 312

(– testticker.de)

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