Bildverwaltung und -bearbeitung: Microsoft Foto 2006 Suite Edition
Helferlein für Digi-Fotografen

WorkspaceZubehör

Wer sich nicht mit den Feinheiten der Bildbearbeitung auseinandersetzen will, greift zu Microsoft Foto 2006. Die Stärken der Bildbearbeitung liegen vor allem in der Bedienung.

Testbericht

Bildverwaltung und -bearbeitung: Microsoft Foto 2006 Suite Edition

Der Vorgänger des Bildermanagers und -bearbeiters überzeugte im Test (PCpro 3/2005) mit eingängiger, assistentenbasierter Bedienerführung. Die Version verzichtete aber auf weiterführende Funktionen, etwa das Ausrichten von Texten an Pfaden und das Speichern benutzerdefinierter Filteroptionen. Foto 2006 Suite Edition setzt diesen Weg konsequent fort, so dass ein Großteil der ohnehin nicht vielen Neuerungen auf Einsteiger in die Bildbearbeitung zielt.

Die getrennt vom Hauptprogramm zu startende Foto-Bibliothek kommt nun auch mit RAW-Dateien zurecht. Bilder lassen sich bewerten, mit Stichwörtern versehen, endlich auch in Kategorien einteilen und zur weiteren Bearbeitung kennzeichnen. Allerdings sind die drei Kategorien fest vorgegeben. Lediglich neue Unterkategorien darf der Anwender anlegen. Im Test zeigt sich, dass diese Einschränkung den Nutzwert schmälert. Schließlich gibt es auch Bildmotive, die weder Personen und Ereignisse noch Orte zeigen. Um den Bildimport, etwa von Digicam und Speicherkarte, kümmert sich ein Assistent. Mangels Vorschaufunktion kann der Nutzer aber nicht gezielt wählen, welche Dateien er auf Festplatte übertragen will ein deutlicher Nachteil gegenüber Adobe Photoshop Elements 3.0 und Ulead Photo Impact 10.


Überzeugende Bildpräsentation

Bildverwaltung und -bearbeitung: Microsoft Foto 2006 Suite Edition

Die für Bildbearbeitung und Präsentation zuständige Editor-Komponente gleicht der Vorversion fast bis ins letzte Detail. Nicht einmal mehrfach kritisierte Fehler, etwa die Bezeichnung Laufschrifttool (statt Auswahlmaske) hat Microsoft ausgebessert. Die Qualität der Routinen zur automatischen Optimierung von Bildern ist gut und erzielt kräftige Farben und deutliche Kontraste. Überzeugen kann auch die Bildpräsentation, die unter anderem Fotocollagen und Drucksachen wie Albumseiten, Kalender und Passepartouts umfasst. Mit Bildbeschreibungen, Überblendeffekten und Hintergrundmusik versehene Bildschirm- und VCD-Diashows lassen sich mit dem Zusatz-Tool Fotostory 3.1 erstellen allerdings akzeptiert die Software maximal 300 Bilder.

Microsoft Foto 2006 ist ideal für alle, die schnelle Ergebnisse sehen wollen, sich aber nicht mit den Feinheiten der Bildbearbeitung auseinander setzen möchten.


Testergebnis

Bildverwaltung und -bearbeitung: Microsoft Foto 2006 Suite Edition

Hersteller: Microsoft
Produktname: Microsoft Foto 2006 Suite Edition

Internet: Microsoft Homepage
Preis: 90 Euro (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
– Unterstützung von RAW-Dateien
– Bilder lassen sich in Kategorien einteilen
– Multimedia-Diashows mit Fotostory 3.1

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium III/700
Arbeitsspeicher: 256 MByte

Fazit
Die Stärken der Bildbearbeitung liegen bei der Bedienung. Mit keinem anderen Produkt lassen sich Digi-Aufnahmen einfacher auf Vordermann bringen.

Gesamtwertung: befriedigend
Leistung (50%): befriedigend
Ausstattung (30%): gut
Bedienung (20%): gut

Autor: natalie
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