X-Box-Preis: Microsoft ringt mit Rechtfertigung

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Kaum vier Wochen noch bis zur Auslieferung der neuen Xbox 360 – und noch immer kämpft Microsoft damit, den heftig kritisierten 400-Dollar-Einstiegspreis (etwa 360 Euro) zu verteidigen. Eilends wurden jetzt in New York und San Francisco Analysten wie Journalisten eingeladen, die Spielkonsole näher unter die Lupe zu nehmen.

Microsoft-Vizepräsident J. Allard, der dank einer zerschossenen Playstation 2 in seinem Büro ins Gerede kam, führte in einer Journalisten- und Analysten-Session vor allem die Spiele als Verkaufsargument für die XBox 360 an, berichtet der Seatlle Post Intelligencer: Natürlich “Halo 3” von den MS-eigenen Bungie Studios sowie das Online-Rollenspiel Final Fantasy XI und auch die zum Start verfügbaren Mini-Spiele, die über Xbox Live abgerufen werden können – für ein paar Euro pro Titel, versteht sich. Es handelt sich da um die üblichen Verdächtigen: Brett-, Karten-, Puzzle-, Strategie-, Sport- und Geschicklichkeitsspielchen als Pausenfüller.

Im 400-Dollar-Paket der Xbox 360 bereits enthalten sein soll der neue Titel von Tetris-Erfinder Alexey Pajitnov: Hexic HD ist wieder ein Puzzle-Spiel, das Geduld und Kopf fordert.

Wer 100 Dollar weniger (rund 80 Euro) ausgeben will, erhält die Xbox 360 Core – ohne Festplatte, ohne Funk-Controller und ohne Hexic. So scheint die teurere Variante tatsächlich mehr Sinn zu machen. (rm/mk)

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