Samsung muss 300 Millionen Dollar Strafe zahlen

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Wegen Preismanipulationen bei DRAM-Chips soll der koreanische Chip-Hersteller die zweithöchste Geldstrafe bezahlen, die in den USA jemals wegen eines Kartellmissbrauchs verhängt wurde.

Samsung hat nach Angaben der Washington Post einer Einigung mit dem amerikanischen Justizministerium zugestimmt, für den Missbrauch seiner Marktposition und die künstliche Anhebung des Preises für DRAM-Chips eine Strafe von 300 Millionen US-Dollar zu zahlen. In dem Kartellverfahren, indem vier der größten Chip-Hersteller wegen Preisabsprachen angeklagt waren, sind bereits Infineon und Hynix zu hohen Geldstrafen verurteilt worden; ein Angestelleter von Hynix und vier von Infineon erhielten sogar Gefängnisstrafen. Trotz der Höhe der Geldstrafe für Samsung bezweifeln Experten deren abschreckende Wirkung. Sie sei relativ trivial im Verhältnis zu den Gewinnen, die Samsung durch die Preisabsprachen gemacht habe. (dj)

Autor: fritz
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