Microsoft will Virtualisierungs-Techniken preiswerter machen

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Der Software-Riese kündigte ein neues Lizenzmodell an, das auch Virtualisierungstechniken berücksichtigt. Wer Microsofts Virtualisierung in Windows Vista nutzt, kann die Software des Hauses sogar auf beliebig vielen Instanzen im System laufen lassen.

Was bei Microsoft ?billiger? heißt, ist für den Virtualisierungs-Pionier und Marktführer VMWare eine Kampfansage: Mit einem neuen Lizenzmodell reagiert der Redmonder Riese auf die zunehmende Verbreitung von Virtualisierung. Die Neuerungen sollen schon am 1. Dezember 2005 für Windows Server 2003 R2 und später auch für die Server-Versionen von Windows Vista gelten.

So darf der Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition nun auf vier Instanzen eingesetzt werden bisher wurde jeder virtuelle Server als volles System gerechnet. Gezählt werden nur die aktiven Systeme, nicht alle installierten Systeminstanzen.
Die DataCenter-Edition des neuen Vista-Betriebssystems kann schließlich mit einer Lizenz auf beliebig vielen Instanzen eines physischen Servers eingesetzt werden.

Das neue Lizenzmodell ist zudem fein ziseliert auf Multicore- und Multiprozessorsysteme mit virtuellen Instanzen abgestimmt. Anstatt der Zahl der CPUs in einem Rechner zu zählen, werden nur die Prozessoren zur Berechnung herangezogen, die von der jeweiligen Instanz genutzt werden. Microsoft will dadurch erreichen, dass seine Business- und System-Anwendungen auf einem leistungsfähigen Gerät zusammengeführt werden. Beispiel: SQL Server, BizTalk-Server, Exchange-Server laufen ohne Aufpreis für Zusatz-CPUs auf einem Rechner. (mk)

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