DOSSIERS

Microsoft Professional Developer Conference
Windows Vista enttäuscht
Die Neuheiten in Windows Vista enttäuschten auf Microsofts Entwicklerkonferenz PDC. Doch es gab andere Highlights: Internet Explorer 7, Gadgets, Monad und Max.
Neues Vista-Build
Microsoft Professional Developer Conference

Ein Windows-System als Hingucker hatten sich die Microsoft-Entwickler auf der Professional Developer Conference (PDC) in Los Angeles erwartet. Doch sie wurden enttäuscht. Zwar präsentierte Microsoft eine Preview von Windows Vista Beta 2, Build 5221.
An die Anwesenden wurde aber nur das ältere Build 5219 verteilt. Das unterscheidet sich wiederum nur in Nuancen von der altbekannten Beta 1, Build 5112 (Ausgabe 10/2005). PCpro hat genau hingesehen und die Neuheiten getestet.
Sidebar-Gadgets für Vista
Von der angekündigten Grafikrevolution ist noch nichts zu sehen. Im Gegenteil: Die auffälligste Neuheit ist die Sidebar: Windows Vista präsentiert sich jetzt wieder mit einer Leiste, die am rechten oder linken Bildschirmrand klebt und von kleinen Programmen gefüllt wird, den so genannten Gadgets; etwa »Uhr«, »Suche«, »RSS-Tool« oder »Wetteranzeige«. Bereits in den Alphaversionen von Vista im Jahr 2003 damals noch Longhorn genannt war die Sidebar die Hauptattraktion.
Die Mini-Programme bestehen aus DHTML- und Javascript-Code und können mit ASP .NET »Atlas« optisch aufgepeppt werden (siehe Kasten auf Seite 24). Das Besondere ist, dass die Gadgets zwar in der Sidebar immer im Blick und auch aufgeräumt sind, grundsätzlich sind die kleinen Tools aber nicht an die Leiste gebunden. Sie können auch eigenständig laufen.






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