BlackBerry vor Verkaufsstopp in den USA?

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BlackBerry-Hersteller Research In Motion ist mit einem Berufungsantrag gegen ein Urteil in einem Patentprozess gescheitert, was dazu führen könnte, dass das kanadische Unternehmen seine Geräte zumindest in den USA nicht weiter anbieten darf.

Bereits im Jahr 2002 hatte die Firma NTP laut Reuters den Hersteller Research In Motion (RIM) erfolgreich wegen Patentverletzungen verklagt. Nach mehreren Gerichtsrunden hatte man sich im März darauf geeinigt, die Streitigkeiten gegen die Zahlung von 450 Millionen US-Dollar an NTP beizulegen. Dieser Kompromiss war jedoch im Juni geplatzt, und RIM hatte versucht, eine Revision der bisherigen Urteile herbeizuführen. Nach dieser jetzt gescheiterten Initiative kann NTP vor einem anderen Gereicht den BlackBerry-Verkauf in den USA stoppen lassen. Experten hallten die juristischen Winkelzüge vor allem für einen Poker um die Summe, die RIM zahlen muss. Nach dem derzeitigen juristischen Stand kann dieser Betrag ihrer Meinung nach auf bis zu eine Milliarde US-Dollar steigen. (dj)

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