Sechs Bergsteiger und vier Digitalkameras müssen sich in Fels, auf Gletschern und in Eiswänden beweisen. Die erste AVDC-Expedition stellt Mensch und Material auf härteste Belastungsproben.
Extrembedingungen
Outdoor-Kameras im Extremtest
Um 11:40 Uhr sind sie auf 2940 Metern. Schon seit Stunden steigen Melanie und ihre Mitstreiter durch die Nordwand zur Weißseespitze. 570 Höhenmeter liegen vor ihnen; »eine Seillänge noch« ist ihr Mantra. Griffbereit am Karabiner hängt die Canon Ixus 50, gut verpackt im Allwettergehäuse. Während die anderen im Vorstieg sind, macht Melanie wieder eine Aufnahme von Alex . Denn sie und weitere Mitglieder der Sektion Alpen.net des Deutschen Alpenvereins sind für AVDC in den Ötztaler Alpen unterwegs, um outdoorfähige Digitalkameras unter Extrembedingungen zu prüfen. Die SANler, wie sie sich kurz nennen, sind fotoerfahren und ziemlich anspruchsvolle Praxistester. Kein Wunder gutes Material ist am Seil unbedingt wichtig.
Wetterfest
Garantiert wetter- und wasserfest müssen die Digicams sein, die sich hier bewähren sollen. Zwei der vier Digitalkameras, die die Expeditionsteilnehmer im Gepäck haben, stecken daher in speziellen Schutzgehäusen. So kann die Ixus 50 mit dem Allwettergehäuse AW-DC30 sogar auf Tauchstation gehen. Ebenfalls tauchfähig ist die ultrakompakte Sony DSC-T7, sofern sie im Sportspack SPK-THA steckt. Diese Gehäuse halten nicht nur bis zu drei Metern Wassertiefe dicht, sondern schützen auch gut vor Staub, Sand, Schnee sowie vor Erschütterungen.








