Symantec beschwert sich über Microsoft

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Der Redmonder Software-Konzern plant, Security-Software unter eigenem Namen zu veröffentlichen. Symantec fürchtet Monopolmissbrauch.

Microsoft hat gestern im Rahmen der Präsentation seiner neuen Sicherheitsstrategie das Client-Protection-System vorgestellt. Damit möchte man PCs vor Gefahren aus dem Internet schützen. Darüber hinaus möchte der Softwarekonzern auch Antispam-Software für Mailserver anbieten.

Sicherheitsspezialisten wie Symantec fürchten nun, dass die Redmonder ihr Quasi-Monopol ausnutzen, um ihre eigene Software in den Markt zu drücken. Einen vergleichbaren Fall gab es bereits mit dem Mediaplayer. Damals wurde Microsoft von der EU-Kommission gerügt und muss seit dem Windows XP auch ohne Media Player anbieten.

Bereits am gestrigen Abend soll John Thompson, CEO bei Symantec, die Wettbewerbshüter der EU informiert haben. “Sie können nicht ihr Windows-Monopol ausnutzen und erwarten, dass der Rest der Welt einfach zusieht”, kommentierte er.

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