Microsoft und Nestlé gegen Raubkopierer und Fälscher

PolitikRechtSicherheit

Die Welthandelskammer ICC gründete gestern die Vereinigung “Business action to stop counterfeiting and piracy”.

Beim gestrigen Treffen in London der International Chamber of Commerce haben Großunternehmen einen 4-Punkte-Plan verabschiedet, nachdem sie ihre weltweite Vereinigung gegen Produktfälschungen und Piraterie erweitern wollen.

Mitglieder der Initiative BASCAP, Business action to stop counterfeiting and piracy, sind Konzerne wie Nestlé, Microsoft und Vivendi. Auch Unternehmen der pharmazeutischen Industrie und des Bankenwesens sind beteiligt.

Ziel von BASCAP ist es, Regierungen zu drängen, mehr für den Schutz des geistigen Eigentums zu tun und gegen Fälschungen vorzugehen. Außerdem möchte man die Öffentlichkeit über die durch Piraterie entstehenden Schäden aufklären und setzt sich für den weltweiten Schutz geistigen Eigentums ein. Zu diesem Zweck hat der Verband einen 4-Punkte-Plan entwickelt, der unter anderem vorsieht, die derzeitige Marktsituation zu untersuchen, Studien in Auftrag zu geben und Lehrmaterialien zur Verfügung zu stellen.

Nestlé-Vorstand Peter Brabeck-Letmathe kommentierte: “Die Tatsache, dass sich führende Unternehmen aus so vielen Industriebereichen zusammen schließen, um gegen Produktfälschungen und Piraterie vorzugehen, zeigt, welch enormen Einfluss diese Dinge auf die Weltwirtschaft haben. In unserem Bereich fürchten wir hauptsächlich die Risiken der Verbraucher bei unsicheren Fälschungen und wir setzen auf die Unterstützung der Regierungen, dagegen vorzugehen.” (ds)

Anklicken um die Biografie des Autors zu lesen  Anklicken um die Biografie des Autors zu verbergen