eBay verpflichtet Händler zur Selbstauskunft

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Jeder Neukunde des Auktionshauses ist neuerdings verpflichtet, sich als Privatperson oder gewerblicher Händler zu kennzeichnen. Eine gezielte Suche nach einer der beiden Händlerarten sei damit möglich, teilte das Unternehmen heute in Berlin mit.

Konnten eBay-Mitglieder bislang freiwillig angeben, ob sie privat handeln oder Händler sind, verpflichtet der Anbieter sie nun zur exakten Angabe, welche Spezies sie denn eigentlich vertreten – schließlich ist auch die Gesetzeslage sehr unterschiedlich. Durch die neue Verpflichtung solle vor allem eine neue Suchfunktion unterstützt werden, die Käufern mehr Transparenz und Sicherheit biete, gibt das Unternehmen bekannt.

Innerhalb der kommenden Monate müssen alle Mitglieder, die als Verkäufer auftreten, sich selbst einer der beiden Kategorien zuordnen. Neumitglieder müssen bereits von Anfang an diese Auswahl vornehmen.

eBay will mit seiner Maßnahme vor allem auch den Handel mit Neuwaren verbreitern, um damit klassischen Versandhäusern und Mitbewerber Amazon verstärkt Konkurrenz zu machen. Die Werbung wolle man zum Weihnachtsgeschäft zudem dahingehend umstellen, dass speziell das Angebot von Neuware herausgestellt werde – schließlich stehe eBay nicht nur für Auktionen, sondern vor allem auch für einen Marktplatz, so eine eBay-Sprecherin gegenüber der deutschen Presseagentur, die die Meldung des Unternehmens fast im Original-Wortlaut weitergab. (mk)

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