VoIP-Kunden haben Probleme, ihre Nummer mitzunehmen

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Bei aller Euphorie über den VoIP-Boom scheinen einige triviale Probleme in der Hintergrund gedrängt worden zu sein. So wird in den USA das Fehlen von Regeln für die Mitnahmen von VoIP-Telefonnummern offenbar zu einem immer größeren Problem.

In den USA gehen Studien laut AP bereits von 2,44 Millionen VoIP-Teilnehmern mit stark steigender Tendenz aus. Die Regulierungsbehörde Federal Communicatiosn Commission hat aber offenbar keine Bestimmungen dafür entwickelt, wie die VoIP-Kunden ihre Telefonnummer mitnehmen können, wenn sie den Provider wechseln. Bisher haben die US-Provider angesichts des hohen Verwaltungsaufwands beim Wechsel eines Kunden offenbar stillschweigend verabredet, das Problem nicht zu thematisieren. Da jedoch offenbar immer mehr Kunden davon betroffen sind, gibt es inzwischen mehrere Gesetzesinitiativen, die VoIP-Kunden die gleichen Rechte zubilligen wollen wie klassischen Telefonkunden.

Experten raten den VoIP-Anbietern jetzt, möglichst schnell selbst zu einer allgemeinverbindlichen Regelung zu kommen, um schärfere gesetzliche Bestimmungen zu verhindern. (dj/gn)

Autor: georg
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