DOSSIERS
Nikon Coolpix & Sony Cybershot
Ultraflache Digicams im Vergleich
Testbericht
Nikon Coolpix & Sony Cybershot

Es ist gar nicht leicht, auch noch ein Dreifachzoom mit gefaltetem Strahlengang in den ultraflachen Gehäusen unterzubringen. Angesichts solcher Konstruktionsprobleme sind die Messergebnisse aus dem Testlabor von Anders Uschold wirklich überraschend: Bei der Auflösung erreichen die Flachen sehr hohe Werte, wobei die Nikon insgesamt vorteilhafter abschneidet. Zwar ist die Auflösung der Sony in der Weitwinkelposition besser als bei der Nikon, doch sie nimmt mit der Brennweite kontinuierlich ab.
Die Schärfeleistung der Sony hat einen gleichmäßigen Verlauf mit einem nur minimalen Randabfall im gesamten Bildfeld bei allen drei gemessenen Brennweiten. Bei der Nikon ist der Leistungsabfall zum Bildrand hin im Weitwinkelmodus am größten.
Keine Artefakte
Erfreulicherweise wird die Auflösung bei beiden Prüflingen nicht durch eine aggressive kamerainterne Aufbereitung der feinsten Bilddetails künstlich erhöht, was sich in den guten Noten in puncto Artefakte niederschlägt. An sehr feinen horizontalen und vertikalen Strukturen ist bei beiden Geräten nur geringes Farbmoiré sichtbar. An diagonalen Linien entstehen dann jedoch geringe Störungen. Trotzdem: Die Fotos beider Kameras eignen sich aufgrund der dezenten softwarebasierten Signalaufbereitung gut für die anspruchsvolle Bildbearbeitung am PC.
Bild: Auch wenn die Nikon nur wenige Millimeter dicker als die Sony ist, so fällt dieser Unterschied im direkten Vergleich doch deutlich auf. Der etwas massiveren Ausführung verdankt das Gerät aber ein Gewinde für den Betrieb an einem handelsüblichen Stativ.






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