Windows-Tuning: SAD Tune Up Utilities 2006
Tuning für XP und Firefox

BetriebssystemKomponentenSoftwareWorkspace

Der Schwerpunkt der Software Tune Up Utilities 2006 von SAD liegt nicht auf Leistungssteigerung sondern auf Komfortfunktionen und Oberflächenkosmetik. So lässt sich etwa mit dem Modul Styler 2 die Windows-Optik aufpeppen.

Testbericht

Windows-Tuning: SAD Tune Up Utilities 2006

Wer nur pures Geschwindigkeits-Tuning sucht, wird von der neuen Tune-Up-Version enttäuscht sein. Der PCpro-Benchmark-Mix ermittelt maximal fünf Prozent Leistungssteigerung. Eine spürbare Beschleunigung ist so kaum erreichbar.

Der Schwerpunkt der Tune Up Utilities 2006 verschiebt sich in Richtung Komfortfunktionen und Oberflächenkosmetik. Übersichtlich fasst das Tool nützliche Windows-Einstellungen in fünf Kategorien zusammen. Die überarbeitete Oberfläche gefällt im Test, wichtige Einstellungen sind sofort im Blick. Bei Änderungen, die einen Neustart erfordern, liefert Tune Up eine entsprechende Meldung. Gut: Über das Rescue Center lassen sich Änderungen zurücknehmen. Beim Einsatz von Optimierungs-Wizards können allerdings nur alle vorgenommenen Änderungen komplett widerrufen werden.

Das Modul Styler 2 ist für die Verschönerung des Windows-Desktops zuständig, etwa Startbildschirm, Anmelde-Screen oder XP-Style. Praktisch dabei: Eigene Bilder lassen sich genauso einfach einbinden wie fertige Screens von der Hersteller-Webseite.


Firefox-Unterstützung

Windows-Tuning: SAD Tune Up Utilities 2006

Neu ist das Firefox-Tuning. In System Control gibt es dazu einen extra Menüpunkt, und auch bei den Internetoptimierungen wird er berücksichtigt. Als experimentelle Funktion ist Pipelining integriert. So lassen sich mehrere Elemente einer Webseite parallel laden Abstürze gibt es im Test nicht. Das Firefox-Modul wirkt aber etwas mager, das browsereigene about:config bietet mehr Optionen.

Tune Up defragmentiert die Registrierungsdatenbank und spart so mindestens 10 Prozent des Platzes. Das Testmaximum waren rund 45 Prozent. Der Registry-Editor in Tune Up lässt das Windows-eigene Tool Regedit schlecht aussehen. Allein die Suchfunktion ist klasse: Sie liefert eine Liste mit gefundenen Einträgen und stoppt nicht wie bei Regedit beim nächsten gefundenen Eintrag. Der Process Manager bietet mehr Komfort als das Windows-Pendant. Für jeden Prozess lassen sich Details einblenden, beispielsweise welche DLLs in Gebrauch sind und ob ein Anwendungs-Zertifikat existiert.

Für Einsteiger ist Tune Up lohnend, Profis kommen auch mit Freeware weiter.


Testergebnis

Windows-Tuning: SAD Tune Up Utilities 2006

Hersteller: SAD
Produktname: Tune Up Utilities 2006

Internet: SAD Homepage
Preis: 40 Euro (Aktuelle Software im testticker.de-Softwareshop)

Das ist neu
– Process Manager und Startup Manager
– Styler 2 für aufgepeppte Windows-Optik
– Firefox-Unterstützung

Systemvoraussetzungen
Betriebssysteme: Windows 98/Me/2000/XP
Prozessor: Pentium 4/2,4 GHz
Arbeitsspeicher: 256 MByte

Fazit
Nützlich ist das Tool für Einsteiger, die die Registry abschreckt oder die XP optisch aufpeppen wollen. Für Profis gibt es im Web dafür zahlreiche Freeware.

Gesamtwertung: gut
Leistung (50%): befriedigend
Ausstattung (30%): gut
Bedienung (20%): gut