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DOSSIERS

Videoschnittsoftware im Test
Vom Rohmaterial zur DVD

von Franziska Goldmann 0

Das Speicher-Formate

Videoschnittsoftware im Test

Die meistverwendeten Formate für Videofilme sind MPEG 1 und MPEG 2 und kommen beispielsweise bei einer CD oder DVD, die in einem DVD-Player abspielbar ist, zum Einsatz. MPEG 1 ist für eine einfache Video-CD nötig. Das Video hat dabei eine Auflösung von 352 x 288 Pixeln und eine feste Datenrate von 1150 Kilobit pro Sekunde. Die Audiodatenrate beträgt 224 kBit/s. Damit passen etwa 60 Minuten Video auf eine CD. Die Qualität lässt dabei aber zu wünschen übrig, weshalb dieses Format nur dann empfehlenswert ist, wenn das Ausgangsmaterial nicht viel mehr hergibt, weil es etwa von einem VHS-Band stammt.

Super-Video-CD
Die Weiterentwicklung dieses Formats ist die Super-Video-CD. Sie setzt im Gegensatz zur VCD auf den neueren Standard MPEG 2. Zusätzlich bietet sie eine Auflösung von 480 x 576 Pixeln. Die Datenrate für die Videospur steigt auf 2600 kBit/s. Die Audiodatenrate ist variabel und liegt zwischen 38 und 384 kBit/s. In diesem Format passen etwa 30 Minuten Film auf eine 700-MByte-CD. Die Qualität ist deutlich besser als bei der VCD. Weiterer Vorteil ist die Kompatibilität der SVCD. Sie ist in fast jedem DVD-Player und mit den meisten Softwareplayern auf dem Computer abspielbar. Probleme gibt es bei diesem Format lediglich mit Apple Macintosh die SVCD lässt sich nicht mit dem systemeigenen Standardplayer abspielen. In Mac OS X ist daher ein zusätzlicher Player wie der VLC media player (www.videolan.org) nötig.


MPEG2 für DVD
Wirklich gute Qualität liefert nur die DVD. Hierfür kommt ebenfalls der MPEG-2-Codec zum Einsatz. Die Auflösung liegt dabei allerdings bei 720 x 576 Pixeln und einer variablen Datenrate. Daher ist eine genaue Laufzeitangabe schwierig. 120 Minuten sind aber ein guter Richtwert.
Die neuere Variante MPEG 4 ist eine Weiterentwicklung des MPEG-2-Standards und speziell für sehr niedrige Datenraten entwickelt. Allerdings hat sich MPEG 4 noch nicht so durchgesetzt wie MPEG 1 und 2 und wird daher von den meisten Programmen, wenn überhaupt, nur nach der Installation eines zusätzlichen Codecs unterstützt.

Die Testergebnisse der Schnittsoftware im Überblick.

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Vom Rohmaterial zur DVD

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