DOSSIERS
Videoschnittsoftware im Test
Vom Rohmaterial zur DVD
Die Feinheiten
Videoschnittsoftware im Test

Das von den Sendern eingeblendete Logo in einer der oberen Ecken stört einfach. Daher bieten ei
nige »PC-Filmstudios« eine mehr oder weniger raffinierte Funktion zum Entfernen. Bei der einfachen Variante verdeckt ein schwarzes Kästchen das Logo. Wo dieses Kästchen platziert ist und wie groß es ausfällt, bestimmen Schieber am Bildrand. Bei der eleganteren Lösung wird das Logo ersetzt, indem der Computer die fehlenden Pixel neu errechnet. Dabei nimmt er als Grundlage den umliegenden Hintergrund. Als Ergebnis bleibt meist ein leicht unscharfer Fleck an der betreffenden Stelle.
Filter, Effekte und Übergänge können mit dem Camcorder aufgenommene Videos verbessern. Oft haben sie einen Farbstich, sind zu dunkel oder gar verwackelt. Entsprechende Filter peppen einzelne Szenen oder gleich den ganzen Film auf.
Übergänge
Stehen die Szenen in der richtigen Reihenfolge? Dann geht es weiter mit Übergängen. Um harte Schnitte zu vermeiden, gibt es vom einfachen Wischen bis hin zu komplizierten 3D-Effekten die verschiedensten Varianten. Die Länge des jeweiligen Effekts bestimmt, wie viel der daran angrenzenden Szenen verloren geht. Um die Übergänge einzubauen, eignet sich die Storyboard-Ansicht am besten. Der Effekt ist einfach zwischen zwei einzelne Szenen zu ziehen. Ein Rechtsklick mit der Maus zeigt die möglichen Optionen und erlaubt das Feintuning.
Magix Video deluxe 2005
Die Optik ist gewöhnungsbedürftig, und die Handhabung der in vielen Reitern und Ordnern verteilten Funktionen erfordert Übung. Dafür ist die Software vielseitig einsetzbar, liest und schreibt alle wichtigen Formate. DivX und MPEG 4 erfordern allerdings zusätzliche Codecs.
Die Testergebnisse der Schnittsoftware im Überblick.






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