DOSSIERS
Videoschnittsoftware im Test
Vom Rohmaterial zur DVD
Der Schnitt
Videoschnittsoftware im Test

Schneiden oder in einzelne Szenen zerlegen ist der erste Schritt. Die meisten Videoschnittprogramme haben dafür eine automatische Szenenerkennung, die die grobe Arbeit erledigt. Die Software sucht dabei nach großen Veränderungen im Bild, etwa einem neuen Hintergrund, und setzt an dieser Stelle eine Markierung. Je abwechslungsreicher der Film ist, desto genauer funktioniert die Automatik. Da der Computer nur selten perfekt arbeitet, lohnt es sich trotzdem, die automatisch erzeugten Szenen von Hand zu sichten. Sitzen die Schnitte nicht an der richtigen Stelle, geht es am schnellsten, nochmals an der korrekten Position zu schneiden und den neu entstandenen Schnipsel mit der richtigen Szene zu verbinden.
Einige Videoprogramme erkennen Werbeblöcke automatisch und teilen den Film dann an den entsprechenden Stellen. Allerdings ist auch diese Technik nicht unfehlbar, und es bleiben häufig Trailer und Eigenwerbung des Senders erhalten. Auch die vor und nach der Werbung stehenden doppelten Filmszenen können nicht automatisch entfernt werden. Da hilft nur Nacharbeiten.
Pinnacle Studio Version 9
Das Programm liest nur wenige Videoformate. Dafür kommt es mit fast allen digitalen Camcordern zurecht und ist zu Micro MV kompatibel. Ein weiterer Vorteil ist die große Bandbreite an Ausgabeformaten. Real-Media-Dateien und Windows-Media-Videos (WMV) unterstützt die Software ohne weiteres Plug-in.






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