DOSSIERS
Videoschnittsoftware im Test
Vom Rohmaterial zur DVD
Die Auflösung
Videoschnittsoftware im Test

Auf dem Weg von der Fernsehkarte zum Videobearbeitungsprogramm lauern Fallen. Oft spielt die Kartensoftware die MPEG-Datei zwar ab, doch das Videobearbeitungsprogramm liest die Datei nicht. Ursache hierfür ist unsauberer MPEG-Code. Der Fehler liegt oft im Header: Ist hier eine andere Bitrate angegeben, als die Datei eigentlich hat, streiken viele Programme. Die Lösung ist PVA Strumento, ein Tool zum Bereinigen des MPEG-Codes. Zum Herunterladen gibt es dieses Freewareprogramm unter www.offeryn.de.
Auch AVI-Dateien haben ihre Tücken. Da AVI ein Containerformat ist, verrät die Datei nicht auf den ersten Blick, wie sie komprimiert ist. Lässt sich eine AVI-Datei nicht öffnen, fehlt meist der richtige Codec.
Bei der Aufzeichnung von analogem Material spielt zusätzlich die Auflösung eine wichtige Rolle. Ist sie höher eingestellt als die Auflösung der Quelle, interpoliert die Software zusätzliche Bildpunkte. Das führt zu unschönen Effekten.
Nero Vision Express 3
Nero Vision Express 3 ist Bestandteil der Brenn-Suite Nero 6 Reloaded. Es liest viele Formate ein, ist allerdings heikel mit unsauberem Code, etwa MPEG Aufzeichnungen von der Videokarte. Fertige Filme brennt Nero Vision Express 3 auf VCD, SVCD oder DVD. An Dateiformaten stehen lediglich MPEG 1 und 2 sowie AVI und DV zur Wahl.
Die Testergebnisse der Schnittsoftware im Überblick.






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