Neues Verfahren verlängert Lebensdauer von TFT-Displays

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Eigentlich helfen Screensaver, ein “Einbrennen” von Bildern zu vermeiden. Doch bei öffentlichen Displays, wo das Bild nicht abgeschaltet werden kann, sind andere Schritte nötig – dachte sich die Firma BA-Tech aus Thüringen und entwickelte eine Technik, die Qualität und Lebensdauer von Dauer-Displays erhöht.

Wer öffentlich Bilder auf TFT-Schirmen zeigen muss, kann die Anzeige nicht oft abschalten – und läuft Gefahr, mit einer kurzen Lebensdauer seines Bildschirms rechnen zu müssen. Die Firma BA-Tech zeigt nun mit “Crystal refresh” ein Verfahren, das die Qualität und die Lebensdauer von TFTs verbessern soll.

Die Technik verhindert die typischen “Schlierenbildungen”, welche beim Einsatz von TFT bei Standbildbetrieb nach einiger Zeit auftreten können. Eine “Burn In Protection” schützt zudem davor, dass der “Memory Effekt” (Hinterlassen von Dauerbildern auf dem Monitor) den Bildschirm ereilt. In einer Symbiose aus Monitor und PC mit passenden Hardware-Erweiterungen soll dem Monitorsterben der Garaus gemacht werden.

Mit seinem Produkt “Cento V3 IQ” will der Anbieter erstmals die passende Kombination vorstellen. Das Produkt soll auf der Flughafenmesse “Inter Airport” vom 11. bis 14. Oktober in München demonstriert werden – denn die Technik eignet sich nicht nur für Point-of-Sale-Systeme, sondern auch Fluggastanzeigen auf Flughäfen. (mk)

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