Sicherheit: Risikofreude am Arbeitsplatz

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In der Firma neigen Angestellte zu einem riskanteren Online-Verhalten als zu Hause. Kein Wunder: Dank IT-Abteilung wähnt man sich abgesichert.

Die Sorglosigkeit der eigenen Kollegen ist eines der größten Sicherheitsprobleme für IT-Abteilungen. Denn die meisten Angestellten fühlen sich am Arbeitsplatz vor Viren, Würmern, Spyware sowie Phishing- und Pharming-Angriffen geschützt und legen ein ungleich leichtsinnigeres Online-Verhalten an den Tag als am heimischen PC. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Trend Micro unter mehr als 1200 Internet-Nutzern in Deutschland, den USA und Japan.

So gaben denn 39 Prozent der in Deutschland Befragten an, dass sie glauben, durch ihre IT-Abteilung ausreichend geschützt zu sein und im Falle von Problemen schnelle Hilfe zu erhalten. 76 Prozent gibt zudem zu, verdächtige Mails und Links am Arbeitsplatz zu öffnen, da dort Sicherheitssoftware installiert sei. 29 Prozent begründen ihr riskantes Verhalten sogar damit, dass es sich schließlich bei der Computerausstattung nicht um ihr Eigentum handele. (dd)

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