EU: Kosten werden Knackpunkt der Internet- und Telefondatenspeicherung

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Bei den Innen- und Justizministern der EU herrscht zwar Einigkeit darüber, dass man besseren Zugriff auf Telefon- und Internet-Nutzungsdaten haben möchte. Wer die aufwändige Speicherung allerdings bezahlen soll, ist unklar.

Auf einer Konferenz in Newcastle, bei der die EU-Innen- und Justizminister zusammengekommen sind, ist es laut AFP zu Streitigkeiten über die Kosten für die geplante Erfassung der Daten von Telefon- und Internet-Nutzung gekommen.

Während bereits von Terroranschlägen betroffene Staaten wie Großbritannien und Spanien einerseits auf diese Regelungen drängen und andererseits vergleichsweise geringe Kosten dafür nennen, sind Vertreter anderer Länder vorsichtiger.

Deutschland soll allein die nationalen Kosten auf mehr als 100 Millionen Euro geschätzt haben; Großbritannien dagegen geht von rund 30 Euro je Einzelfallabfrage aus und will acht Millionen Euro im Jahr für diesen Zweck vorsehen. (dj/fe)

Autor: fritz
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