Internet: Mehr kostenpflichtige Angebote, geringere Zahlungsbereitschaft

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Nach der aktuellen ARD/ZDF-Online-Studie geht die Bereitschaft der Internet-Nutzer, für Inhalte zu zahlen, zurück. Dennoch steigt die Anzahl der kostenpflichtigen Angebote.

Die Zahl der Internet-Nutzer wächst in Deutschland nur noch moderat; der ARD/ZDF-Online-Studie 2005 zufolge liegt sie mittlerweile bei 58 Prozent der Bevölkerung. Vor allem in den jungen Altersgruppen ist der Anteil jedoch weit höher, während von den über 60jährigen nur wenige online sind.

Zurück geht der Untersuchung zufolge allerdings die Zahlungsbereitschaft für Online-Inhalte. Zwar sind in Umfragen meist zwei Drittel der Nutzer prinzipiell bereit, für Webangebote zu zahlen. Wird allerdings konkret nach dem gerade genutzten Angebot gefragt, schmilzt die Zahlungsbereitschaft auf magere fünf Prozent. Zudem sind die Beträge, die man bereit ist auszugeben, eher gering.

Zahlten im Jahr 2001 noch 27 Prozent der Internet-Nutzer für ein Online-Angebot, so sind es vier Jahre später nur noch 19 Prozent. An die Spitze der kostenpflichtigen Inhalte haben sich Musikdateien gesetzt. (dd)

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