Microsoft plant Ladengeschäft am New Yorker Times Square

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Am prominentesten Ort der Vereinigten Staaten will der Software-Riese seine Unterhaltungselektronik-Produkte vermarkten.

Microsoft-Läden, zweiter Anlauf: Der erste Versuch fand 1999 in San Francisco statt, wurde aber nach drei Jahren wieder geschlossen. Anders als der damalige Trainings- und Support-Shop geht es inzwischen ganz klar um Promotion: Um seine Unterhaltungselektronik-Produkte besser zu vermarkten, verhandele Microsoft zurzeit mit dem Hausverwalter eines Gebäudes am Times Square in New York, berichten US-Informationsdienste.

Jeffrey Roseman, Immobilienbroker Newmark Retail, führte die Verhandlungen, tut aber so, als ob er keinen genauen Einblick in Microsofts Pläne habe. Er vermute, dass die Softwarefirma die Immobilie als Showroom nutzen wolle, erklärte er auf Presseanfragen. Vielleicht weiß der Mann wirklich nichts – die meisten Firmen am Times Square nutzen ihre Niederlassungen dort fast ausschließlich zu Marketingzwecken und weniger für den Verkauf von Waren.

Die amerikanischen Journalisten von der New York Post munkeln, dass Microsoft sich an diesem Standort auf Unterhaltungselektronik konzentrieren will und auch Geräte von Partnern demonstrieren wird. Kunden sollen Media Center-PCs, die neue Xbox oder portable Medienplayer ausprobieren. (mk)

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