IBM-Studie sieht Linux kostengünstiger als Windows

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Eine von IBM finanzierte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Linux günstiger zu implementieren und zu verwalten ist als Windows und widerspricht deutlich den Microsoft-Untersuchungen zu diesem Thema.

Die Untersuchung der Robert Frances Group, die von IBM finanziert wurde, kommt laut the Register als direkte Reaktion auf die Microsoft-Kampagne ?Get the facts?. Mit ihr wollte Microsoft belegen, dass die Gesamtkosten, die Total Cost of Ownership (TOC), bei Windows niedriger seinen als bei Linux-Systemen. Die IBM-Studie hält dagegen, dass Kauf, Implementierung und Betrieb eines Anwendungs-Servers auf einem x86-Server mit Linux um vierzig Prozent günstiger sei als mit Windows. Entscheidende Punkte dabei seien die Kosten für Lizenzgebühren und für Wartung.

Da IBM der größte Linux-Distributor der Welt ist, dürfte der Studie allerdings ebenso viel Wahrheitsgehalt zukommen wie der ?get the facts?-Kampagne. (dj/gn)

Autor: georg
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