IBM: Big Blue holt sich in Hongkong blaue Flecken

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Als völliger Flop sollen sich zwei Großprojekte von IBM mit der Regierung von Hongkong erweisen haben. IBM ist nicht nur aus den Verträgen herausgeflogen, sondern muss auch mit Gerichtsprozessen rechnen.

Im Juni wurde IBM einem Bericht von ComputerWire zufolge der Vertrag über Entwicklung und Einrichtung eines Systems zur Finanzverwaltung gekündigt. Der mit mehr als 200 Millionen Euro dotierte Kontrakt platzte, weil IBM die Termine der ersten Phase nicht einhalten konnte. Durchgesickert ist jetzt, dass IBM bereits im Februar wegen Terminproblemen aus einem Vertrag im Umfang von rund 35 Millionen Euro geflogen ist, bei dem es um IT-Services für die Verkehrsbetriebe der Stadt ging.

Dieser Auftrag soll nicht nur neu ausgeschrieben werden, sondern Hongkong denkt offenbar auch über Schadenseratzforderungen an IBM nach. Da IBM ein Drittel seiner Umsätze in Hongkong mit öffentlichen Stellen macht, werden die beiden Pannen als gravierende Geschäftseinbuße eingeschätzt. (dj/gn)

Autor: georg
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