Geschäft mit Hurrican-Sites läuft an

Netzwerke

Wie schon nach der Tsunami-Katastrophe machen sich im Internet die ersten Geschäftemacher breit, die mit dem verheerenden Wirbelsturm schnelles Geld verdienen wollen.

Unmittelbar nachdem bekannt beworden ist, wie verheerend der Hurrikan Katrina im Süden der USA gewütet hat, hat die Washington Post die ersten Websites entdeckt, die offenbar mit der Spendenbereitschaft der US-Bürger Geschäfte machen wollen. So bieten eine Reihe von Sites, deren Betreiber zumindest dubios sind, an, Geld an die Opfer weiterzuleiten. Einzelne Sites scheinen dabei direkt aus zu sein, an PayPal-Nutzernamen und Passwörter zu kommen. Außerdem laufen bei eBay Auktionen für Domain-Namen, die sich auf den Hurrikan beziehen. Bei einer der Auktionen liegt das geforderte Startgebot bei 15.000 US-Dollar.

Die Washington Post weist darauf hin, dass die Federal Emergency Management Agency (FEMA) eine Liste mit vertrauenswürdigen Hilfsorganisationen in den USA anbietet. In Deutschland hat unter anderem das Deutsche Rote Kreuz eine USA-Soforthilfe eingerichtet. (dj/gn)

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