Selbst TV fürs eigene Hausnetz produzieren

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Auf der IFA in Berlin zeigt das gläserne PCPro-Testlabor, wie PC-Nutzer mit “modVES” Fernsehsignale in das eigene Antennen-Netz einspeisen können.

Home-Entertainment-Fans finden auf der Berliner Unterhaltungselektronikmesse IFA auf in Halle 1.2, Stand 205 das gläserne PC-Professionell-Testlabor. Hier wird unter anderem exklusiv die dritte Generation der modVES-Lösung mit einem analogen sowie digitalen TV-Kanal (MPEG2-Streaming) vorgestellt.

Das modulationsbasierende Video-Entertainment-System, kurz modVES, kommt ganz ohne Netzwerkverbindung per Kabel oder WLAN aus. Filme, Musik und Bilder lassen sich vom Rechner abrufen und über einen eigenen TV-Kanal in analoger und digitaler Form im wohnungseigenen Antennennetz verteilen. Für den Zugriff auf die Multimedia-Inhalte sowie die Bedienung des Computers über das duplizierte Desktop-Bild am Fernseher wird eine IR-Rückkanalsteuerung eingesetzt.

Im gläsernen Testlabor der PC Professionell wird erstmals ein kompletter modVES-Testaufbau inklusive der parallelen Einspeisung eines eigenen analogen und digitalen TV-Kanals gezeigt.

Der analoge eigene TV-Kanal ist für eine Videooptimierung in Echtzeit gerüstet. Der digitale TV-Kanal arbeitet nach der DVB-C-Norm, erzeugt eine konstante Datenrate von 15 MBit/s und setzt ausschließlich I-Frames im Datenstrom ein. Als modVES-Testrechner wird ein Windows XP Professional System mit einer Intel Pentium IV CPU (2,8 GHz) verwendet.

Den Part der Multimediaoberfläche übernimmt TVcentral (ClubEdition) aus dem Hause Buhl-Data.

Wie das Ganze funktioniert, hat die PC-Professionell-Redaktion hier erklärt. (mk)

IFA 2005: Halle 1.2, Stand 205

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