Imap-Postfächer von Webhostern und Mail-Diensten
Imap ist nicht Imap

von Konstantin Pfliegl , Mark Lubkowitz 0

Domainfactory

Imap-Postfächer von Webhostern und Mail-Diensten

Der einzige Webhoster im Test, der einen Unterschied zwischen POP3- und Imap-Postfächern macht, ist Domainfactory. Dies ermöglicht eine saubere Trennung der Anwendung der Postfächer.

So toll dieses Feature im ersten Moment auch klingt: Leider ist die Gesamtgröße aller Postfächer bei einem Virtual-Standard-Server auf 150 MByte beschränkt. Sie können zwar die Maximalgröße der einzelnen Imap-Postfächer festlegen und dies gehört auch zum Imap-Standard, 150 MByte sind aber sogar noch weniger als bei 1&1 und könnten durchaus zum Flaschenhals werden. Vor allem wer die Vorteile von Imap konsequent nutzt und seine Nachrichten auf dem Server belässt, wird mit 150 MByte nicht weit kommen.

Leider macht auch der Webmailer selbst Horde einen eher unübersichtlichen Eindruck und es bedarf einer gewissen Gewöhnungszeit. Dessen ungeachtet glänzt er durch seinen guten Funktionsumfang. Das Erstellen von Verzeichnissen und Unterverzeichnissen ist selbstredend möglich. Die Mittel, um Verzeichnisse freizugeben, fehlen jedoch genauso wie bei jedem anderen Webhoster in diesem Test.

Das Erstellen von Verzeichnissen in Thunderbird ist nur als Unterordner des Posteingangs möglich. Dafür werden aber Unterverzeichnisse ebenfalls erstellt, und auch das Verschieben der E-Mails klappt.
Webhosting-Pakete mit Imap-Support stehen ab der Kategorie My Home L zur Verfügung und starten somit preislich bei 2,99 Euro pro Monat. Mit 25 MByte Speicherplatz lassen sich die Vorteile von Imap damit allerdings nur sehr eingeschränkt nutzen.

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