Web-Editor NVU 1.0
Open-Source-Design

DeveloperIT-ProjekteSoftware

Der HTML-Editor, der auf Basis des Netscape Composers entstanden ist, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Trotz der runden Versionsnummer gibt es aber nur wenig Neuerungen.

Testbericht

Web-Editor NVU 1.0

NVU ist vor allem deshalb beliebt, weil es das Tool für eine breite Palette an Plattformen gibt und es sich in seiner Kompaktheit wohltuend von den voluminösen Boliden abhebt, die unter der Flagge Websuite daherkommen. Das hat zum Beispiel eine extrem kurze Ladezeit zur Folge. Ein Doppelklick auf ein HTML-File bringt das Tool inklusive der zu editierenden Datei in kürzester Zeit auf den Bildschirm.

Trotzdem fehlt es nicht an Features, mit denen sich Webdesign komfortabel durchführen lässt. Der integrierte FTP-Client nivelliert dabei die Unterschiede zwischen lokalem PC und entferntem Webserver als Speichermedium von HTML-Dokumenten weitgehend.

Zahlreiche Assistenten unterstützen den Designer beim Entwurf einer Seite. So gibt es zum Beispiel Wizards für Tabellen, Bilder und CSS. Insbesondere der integrierte CSS-Editor kann sich sehen lassen. Weniger geeignet ist NVU für Programmierer. Zwar lassen sich PHP-Codeschnipsel jederzeit in ein HTML-Dokument einfügen, will man jedoch ein PHP-Skript laden, scheitert dies mit einer Fehlermeldung.


Fazit

Web-Editor NVU 1.0

Wer ein kompaktes und dennoch mächtiges Tool für das Design von Webseiten benötigt, ist mit NVU optimal bedient.

Plus
– nützliche und komfortable Assistenten für Tabellen, Formulare und Bilder
– komfortabler CSS-Editor
– für alle gängigen Plattformen verfügbar

Minus
– unvollständige und fehlerhafte deutsche Lokalisierung

Info
Vertrieb: NVU/Linspire
Preis: kostenlos
Plattform: Linux/Windows/MacOS