Musikindustrie: CD-R schlimmer als P2P

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Tauschbörsen jetzt geringere Bedrohung für Konzernprofite als selbst gebrannte CDs, sagt eine US-Studie.

Wie die Marktforscher der NPD Group ermittelten, stammt rund die Hälfte aller “konsumierten” Musik von gekauften CDs, 4 Prozent von kommerziellen Downloadservices, 29 Prozent von selbst gebrannten CD-Rs und nur noch 16 Prozent von Tauschbörsen.

Der Chef der Recording Industry of Amerika, Mitch Bainwol, bezeichnete auf einem Kongress der US-Tonträgerhändler in San Diego das Brennen von CDs als grösstes Problem für die Umsätze der Musikindustrie.

Das Herstellen persönlicher Kopien steht aber bisher unter dem Schutz des Urheberrechts und kann ohne grössere Änderungen am Rechtssystem nicht in Profite umgewandelt werden. (fe)

Autor: fritz
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