Palm-Finanzchef deutet teilweisen Wechsel zu Windows an

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Gestern erklärte Palm-Finanzchef Andrew Brown einem US-Journalisten, seine Firma können von einem Windows-Treo nur profitieren. Die seit 9 Monaten kursierenden Gerüchte verdichten sich.

Nein, ganz abkehren von PalmOS werde man nicht, erklärt der PalmOne-Finanzchef, doch ein Treo mit Windows-Betriebssystem, über den schon länger gesprochen werde (wir berichteten), könne dem Unternehmen nur gut tun. Solche Geräte würden deutlich bessere Absatzchancen im Business-Segment eröffnen, wo die Kunden sich doch aus Angst vor Kompatibilitätsproblemen ohnehin oft von PalmOS fernhielten, erklärte Brown in einem Interview.

Wegen Problemen beim Schwesterunternehmen PalmSource hatte Palm-Geschäftsführer Ed Colligan schon Anfang Juli klargestellt, dass man bei zu vielen Problemen auf ein anderes Betriebssystem umsteigen könne – es gäbe sogar mehrere Alternativen. Die Verträge mit dem Schwesterunternehmen PalmSource seien dennoch erweitert worden, denn man bereite neue PalmOS-Geräte für 3G-Techniken wie UMTS vor.

Uns so sieht es aus, als ob Palm in Zukunft zweigleisig fahren wird. (mk)

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