SCO möchte Unix- und Linux-Anbieter friedlich zusammenbringen

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Nachdem SCO in den letzten beiden Jahren vornehmlich mit Prozessen um die angebliche Urheberrechtsverletzungen in Linux von sich reden gemacht hat, will CEO Darl McBride jetzt offenbar den Konflikt entschärfen.

In einem Interview mit vnunet.com äußerte McBride die Befürchtung, dass die Streitigkeiten um die Linux-Urheberrechte vor allem dazu führten, dass Kunden wie etwa Tommy Hillfiger abgeschreckt würden und sich wieder in die Windows-Welt zurückbegäben.

SCO sei zwar nicht bereit, seine Ansprüche hinsichtlich der Urhebberrechte aufzugeben; McBride nutzte das Gespräch aber, um zu signalisieren, dass seiner Firma an einer Gesprächslösung gelegen sei.

Wichtigstes Anliegen von SCO sei derzeit die Promotion des neuen OpenServer 6.0, das einen deutlichen technischen Fortschritt bedeute. McBride kündigte außerdem neue Produkte aus dem Bereich Web-Services für Mobilgeräte an. (dj/fe)

Autor: fritz
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