Fraunhofer: Dynamische Bandbreitenanpassung bei Multimediadaten an Netzwerkübergängen

Netzwerke

Wichtige und weniger wichtige Informationen einer Audio- oder Videokommunikation werden getrennt und mit unterschiedlichen Prioritäten versehen. Bei Performance-Engpässen kann der Router bestimmte Daten gezielt verwerfen.

Um die Datenübertragung in zusammengewachsenen Netzwerken unterschiedlicher Bandbreite zu verbessern, hat die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik (Fraunhofer ESK) ein Konzept für ein multiskalierbares Kommunikationssystem entwickelt. Dieses sieht einen Codierer im Sender vor, der eine Layer-Darstellung von Video- oder Audiodaten liefert. Es gibt Schichten, die die relevanten Basisinformationen enthalten, sowie Schichten mit den weniger relevanten Erweiterungsinformationen. Router und Gateways sind dann in der Lage, die Priorität der Schichten auf Paketebene zu ermitteln und die Datenraten über das gezielte Verwerfen von weniger relevanten Schichten dynamisch zu steuern. So sollen Überlastungen an Netzgrenzen und aufwendige Transcodierungen vermieden werden. (dd)

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