Das perfekte Bild
Die besten Fotodrucker

DruckerKomponentenWorkspace

Wie bei den Digitalkameras gibt es auch bei Druckern deutliche Leistungsunterschiede. Während bei Profis die Bildqualität im Vordergrund steht, legen Heimanwender besonders Wert auf niedrige Kosten und einfache Handhabung.

Profi-Druck: Canon i9950

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Für den Berufsfotografen steht die Bildwirkung an oberster Stelle, die Kosten für den Ausdruck sind zweitrangig. Die Ausdrucke werden häufig in Präsentationen oder Ausstellungen einem größeren Publikum gezeigt. Deshalb stehen bei Profis die DIN-A3-Überformatdrucker hoch im Kurs. Die beste Bewertung des PC-Professionell-Testlabors erhält der Übergrößenfotodrucker Canon i9950. Das Druckwerk basiert auf dem sehr guten Canon i950 mit acht Farben. Er liefert sehr gute Ausdrucke in hoher Geschwindigkeit. Auch die Druckkosten halten sich beim Canon mit etwa 94 Cent für ein randloses DIN-A4-Foto im Rahmen.

Bei Fotografen ebenfalls sehr beliebt sind DIN-A3-Drucker von Epson wie der Epson Photo Stylus R1300. Der R1300 zeichnet sich durch ein feines Druckbild aus. Zudem sind die Ausdrucke durch den Einsatz von Pigmenttinte sehr haltbar.


Schnell und gut: Canon Pixma IP4000

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Bei DIN A4 erreichen aktuelle Tintenstrahl-Fotodrucker schon unter 150 Euro sehr gute Druckqualität. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet derzeit der Canon IP4000. Die Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 150 Euro. Im Handel ist er für 120 Euro zu haben. Sein 5-Farb-Druckwerk bildet Farbverläufe fein ab. Die Auflösung 4800 x 1200 dpi ist so fein, dass eine Rasterung nur noch bei sehr genauem Hinschauen sichtbar ist. Auch bei der Farbwiedergabe kommt er den Vorlagen recht nahe. Generell tendiert der IP4000 zu einer etwas wärmeren Farbwiedergabe die Farben sind leicht in den Rotbereich verschoben.

Der Aufpreis für ein 8-Farb-System wie beispielsweise der 350 Euro teure IP8500 lohnt sich nur für sehr anspruchsvolle Anwender. Der IP8500 kann zwar Farbverläufe einen Tick besser darstellen und einen größeren Farbraum wiedergeben allerdings sind die Unterschiede in der Praxis minimal.


Fotodrucker zum Mitnehmen: Canon Selphy CP600

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Bei den Kleinformat-Druckern, die besonders im Einsteigerbereich beliebt sind, konkurrieren nicht nur Tintenstrahler untereinander, sondern auch unterschiedliche Drucktechnologien. Bei den mobilen Druckern hatten Thermosublimations-Drucker bisher die Oberhoheit. Deren Druckwerke sind kompakt und bieten trotz niedriger Auflösung eine sehr gute Bildqualität.

Doch in den letzten zwei Jahren bringen die klassischen Tintenstrahldrucker-Hersteller auch kompakte Drucker für 10-x-15-Ausdrucke auf den Markt. Doch Tests zeigen, die aktuellen Kompakt-Tintenstrahler liefern immer noch nicht die Bildqualität eines guten Thermosublimations-Modells. Der Grund: In den meisten Kompakt-Tintenstrahlern wird ein abgespecktes Druckwerk verbaut.

So arbeitet beispielsweise der Lexmark P315 nur mit drei Farben (Cyan, Magenta, Gelb). Auch der Canon Selphy DS700 druckt nur mit drei. Beide Geräte sind für den anspruchsvollen Anwender nicht zu empfehlen. Etwas bessere Bildqualität liefert die Picture-Mate-Serie von Epson. Der neue tragbare Picture Mate 500 verwendet sechs Farben und kann zum Beispiel Farbverläufe feiner darstellen.


Hochwertige Drucke mit Thermosublimation

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Günstiger, in guter Qualität und vor allem einfach geht es mit einem solidem Thermosublimations-Drucker wie dem Canon Selphy CP600. Im Gegensatz zu herkömmlichen Tintenstrahler-Druckern sind die Druckkosten immer gleich. Der Grund: In dem Thermosublimations-Drucker steckt ein Dreifarbband. Das Band wird pro Druckvorgang abgespult, unabhängig von dem Farbauftrag. Spezialpapier und Farbband werden immer zusammen verkauft, daher liegen die Druckkosten abhängig von der Packungsgröße pro Ausdruck im Postkartenformat bei etwa 39 Cent.

Der Canon liefert wegen des Thermosublimations-Druckverfahrens hochauflösende Bilder und überzieht die Ausdrucke darüber hinaus mit einer transparenten Schicht, die effektiv gegen Schmutz und feuchte Finger schützt. Einziges Manko: Mit 250 Euro kostet er fast so viel wie eine Digitalkamera. Allerdings gibt es auch billigere Alternativen ohne Akku wie den CP500.