Content-Management-Systeme auf Open-Source-Basis
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Content-Management-Systeme auf Open-Source-Basis
Ein dedizierter Server dagegen ist nicht nötig, um die getesteten Content-Manager zu betreiben. Alle Systeme in diesem Test wurden auf Shared-Hosting-Accounts installiert. Die beiden Marktführer 1&1 und Strato haben für den Test jeweils einen Account zur Verfügung gestellt. Bei 1&1 wurde mit 1&1 Professional 5.0 getestet, bei Strato auf dem Hosting-Paket Premium M. Beide Accounts bieten mehrere MySQL-Datenbanken. Wer nur eines der hier vorgestellten Produkte installieren will, braucht nur eine Datenbank und kommt daher auch mit einem kleineren Hosting-Paket aus.
Kaum jemand wird ein CMS mit allen verfügbaren Modulen einsetzen. Völlig ohne Module kommt man aber auch nicht aus. Um nachvollziehbare Ergebnisse zu erhalten, werden die Basisversionen der Content-Management-Systeme, wie sie von den Entwicklern zum Download angeboten werden, auf Benutzerfreundlichkeit, Stabilität, validen Code sowie Geschwindigkeit geprüft. Zusätzlich werden die auf den Websites der Projekte angebotenen Module ausgewertet.
Im Test erweist sich der 1&1-Account als vorteilhaft: Er bietet Shell-Zugang. Damit kann man sich den zeitaufwendigen Upload der CMS-Pakete sparen. Stattdessen zieht man die Installationsdatei direkt per wget oder ftp auf den Server und packt sie auf der Kommandozeile aus. Bei Strato müssen Sie bei Typo3 die ZIP-Version benutzen, da es ansonsten zu Problemen kommen kann.
Wegen der Beschränkung auf Shared-Hosting-Accounts fallen zwei gute Kandidaten durch das Testraster: Ez-publish und das auf Zope basierende Plone laufen nur auf einem eigenen Server. PHPNuke, Postnuke und Xoom dagegen werden nicht berücksichtigt, weil sie eher Portale sind als Content-Management-Systeme. Apache Cocoon wiederum ist als XML-Publishing- Framework für den Einsatz als Web-CMS überdimensioniert. Es eignet sich eher für aufwendigere Projekte, bei denen Content parallel auf Papier und CD sowie im Web veröffentlicht werden soll.
Am anderen Ende der Skala stehen CMS-Programme, die ohne Datenbank auf der Basis von Flat Files arbeiten. Auch in diesem Bereich gibt es interessante Lösungen wie Sapid, Guppy oder CMSimple. Aber in diesem Test geht es darum, die Möglichkeiten der Shared-Hosting-Accounts voll auszureizen. Daher haben wir nur CMS-Kandidaten mit Datenbankanbindung ausgewählt. Deren Installation muss übrigens nicht unbedingt schwieriger sein als bei einem Flat-File-CMS.
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