Sex-Skandal: Australien verbietet Computerspiel

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Weil ein Fan eine unterhaltsame Modifikation für GTA: San Andreas programmierte, muss der Top-Seller aus australischen Ladenregalen verschwinden.

In Australien darf der Millionen-Bestseller Grand Theft Auto San Andreas nicht mehr verkauft werden. Der Grund: eine Modifikation erlaubt es dem Spieler, den Pixelpersonen auf dem Bildschirm beim pixeligen Liebesspiel zuzusehen.

Obwohl dabei nicht viel zu sehen ist ausser Leuten mit womöglich textilfreiem Äusseren, und die “Hot Coffee”-Modifikation erst vom Spieler selbst auf dem Computer installiert werden muss, verursachte der angebliche Skandal in sittenstrengeren Nationen ausserhalb Europas bereits erhebliche Aufregung.

Seit es Computerspiele gibt, werden von Fans Modifikationen programmiert, jetzt gerät erstmals ein Spielehersteller in erhebliche Schwierigkeiten, wenn auch nicht wegen Gewaltdarstellung, sondern Freizügigkeiten, die man im deutschen Fernsehen auch schon vor 22 Uhr miterleben darf. (fe)

Autor: fritz
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