Lithium Akkus – Lagerung
Akkus richtig lagern

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Lithium-Energiespender reagieren sehr empfindlich, falls sie überladen oder zu tief entladen werden. Die Hersteller haben deshalb eine Schutzelektronik implementiert, die bei zu hoher Ladespannung oder Entladung den Akku vorübergehend abschaltet.


Halbvoll schützt bei Lagerung ___

Lithium-Energiespender reagieren sehr empfindlich, falls sie überladen oder zu tief entladen werden. Die Hersteller haben deshalb eine Schutzelektronik implementiert, die bei zu hoher Ladespannung oder Entladung den Akku vorübergehend abschaltet. Bei Tiefentladung läuft der Zersetzungsprozess im Inneren der Zelle wesentlich rasanter ab. Trotz geringer Selbstentladung kann es bei längerer Lagerung in entladenem Zustand zur Tiefentladung kommen. Die chemischen Prozesse wirken aber auch bei voll geladenem Zustand leicht zerstörerisch, daher sollten Lithium-Akkus immer in halbvollem Zustand aufbewahrt werden.

Vorsicht Tiefentladung
Ist ein Li-Akku zu tief entladen, kann nur eine vorsichtige Sofortbehandlung den weiteren Zerstörungsprozess aufhalten oder zumindest verlangsamen. Der Akku sollte mit geringem Strom, etwa einem Zehntel des Nennstromes, geladen werden. Dazu sind Ladeelektroniken meist nicht in der Lage; sie verweigern oft sogar den Dienst. Für Abhilfe sorgt ein für Li-Akkus geeignetes Ladegerät. Eine solche Anschaffung lohnt sich aber erst, wenn mehrere teure Akkus diese Pflege erfordern. Ein einzelner Akku wird aus Kostengründen besser ausgetauscht.

Autor: swasi
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