Flash vs. Suchmaschinen-Optimierung
Stolpersteine

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Suchmaschinen kommen in der Regel mit modernen Website-Techniken wie Flash und Java nicht zurecht. Wer diese dennoch verwenden möchte, hat einiges zu beachten, um dennoch ein gutes Ranking zu erhalten.

Javascript-Aufruf

Flash vs. Suchmaschinen-Optimierung

Auch wenn Flash-Inhalte als besonders suchmaschinenunfreundlich gelten, kommt man oftmals nicht um deren Einsatz herum, etwa aus gestalterischen Gründen, weil der Kunde einer Agentur zwingend eine Flash-Site wünscht.

Da außer Google derzeit kaum eine Suchmaschine mit Flash-Animationen etwas anfangen kann, sollten Sie beim Einsatz dieser Techniken einige Dinge beachten, damit Ihre Webpräsenz dennoch ein gutes Ranking erhält. Der Aufruf der Flash-Inhalte sollte dabei wenn möglich über Javascript erfolgen. Machen Sie dabei vom noscript-Tag Gebrauch, um Ihre Seite entsprechend zu optimieren und auch an Robots ohne Flash-Kenntnisse Inhalte zu liefern.

Zudem empfiehlt sich, beim Einsatz von Flash stets eine Alternativ-Site mit HTML-Text anzubieten. Damit tun Sie nicht nur Ihrer Websites etwas Gutes, weil Suchmaschinen deren Inhalte verstehen, sondern auch Besuchern, die keinen Flash-Player zur Hand haben. Nach wie vor sind genug Internetnutzer ohne entsprechende Plug-ins im Web unterwegs.


Doorways

Flash vs. Suchmaschinen-Optimierung

Vielfach wird eine so genannte Doorway-Site vorgeschaltet. Dabei handelt es sich um Einstiegsseiten, die speziell für Suchmaschinen optimiert werden. Diese Site hat dabei keinen eigentlichen Inhalt, dient jedoch als Futter für die Suchmaschine. Beachten Sie jedoch, dass solche Doorway-Seiten generell bei Suchmaschinen unbeliebt sind. Daher sollten Sie auf diese Möglichkeit verzichten. Ebenso verhält es sich bei Cloaking-Sites.

Das gleiche Problem wie Flash bereiten auch Java-Applets: Suchmaschinen können mit diesen nichts anfangen und ignorieren sie. Daher sollten Sie Java-Applets mit Bedacht einsetzen und nur, wenn es dringend nötig ist.


Seitenaufteilun

Flash vs. Suchmaschinen-Optimierung

Problematisch sind zudem auf Frames basierende Webpräsenzen. Bei diesen Seiten folgen die Robots der Search-Engines oftmals den Links nicht. In vielen Fällen lesen die Robots nur den Alternativ-Text, der im noframe-Tag steht. Und dieses Tag enthält in der Regel nur die Info, dass man einen Frame-fähigen Webbrowser benötigt. Daher sollten Sie auch Frames nur dann einsetzen, wenn es sich nicht vermeiden lässt. In der Regel lassen sich mit CSS oder Tabellen Frames in vielen Fällen umgehen.


Schmutzige Tricks

Flash vs. Suchmaschinen-Optimierung

Bei Doorways handelt es sich um so genannte Brückenseiten, welche in der Regel per Javascript auf eine weitere Seite verlinken. Diese Zwischenseite lässt sich dazu nutzen, um suchmaschinenoptimierte Inhalte anzuzeigen. Durch die direkte Weiterleitung des Besuchers bemerkt dieser die Brückenseite nicht. Lange Zeit handelte es sich dabei um einen beliebten und teilweise auch recht erfolgreichen Trick. Mittlerweile bewirken diese Seiten genau das Gegenteil: Zahlreiche Suchmaschinen wie zum Beispiel der Suchriese Google sehen diese Sites als »Spam« an und entfernen entsprechende verlinkte Präsenzen komplett aus dem Index.

Geschickte Verhüllung
Cloaking, zu deutsch Verhüllung, ist in den Augen der Suchmaschinenbetreiber ebenfalls als Spam zu sehen. Dabei wird versucht, der Suchmaschinen andere Inhalte zu zeigen als den Seitenbesuchern. Doch mittlerweile entfernen Suchmaschinen auch vermehrt Cloaking-Seiten aus dem Index.

Finger weg!
Noch immer werden diese zweifelhaften Methoden oft empfohlen. Wir raten jedoch davon ab. Sie riskieren, dass Ihre Webpräsenz ein schlechteres Ranking bekommt oder gar komplett aus dem Index entfernt wird.