Patches für Windows 2000 bereiten Unternehmen Schwierigkeiten

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Einige Sicherheitsprodukte kommen mit den Patches, die Microsoft Ende Juni für Windows 2000 veröffentlichte, nicht zurecht.

Unternehmen melden Probleme der kumulativen Windows-20000-Patches von Microsoft mit Produkten von Sophos, Panda, RealSecure, BlackICE und anderen Security-Herstellern. Schwierigkeiten mit dem “Security Rollup” und Citrix-Systemen wurden ebenfalls gemeldet, berichten US-Websites..

Weil das System vor allem in mittelständischen Unternehmen eingesetzt wird, die sich XP noch immer verweigern, trifft es also vor allem die Industrie. Diejenigen von ihnen, die weder das Rollup noch den überarbeiteten Einzelpatch MS05-019 installiert haben, können nicht darüber klagen; sie riskieren ohne die Patches aber die Sicherheit – wegen einer möglichen TCP/IP-Fernsteuerung des eigenen Systems.

So bringt das eine Sicherheits-Update die anderen Sicherheitsprodukte zum Stillstand. Schon Anfang Juli meldete Sophos das Problem in seiner Knowledge Base, mittlerweile tropfen die Fehlermeldungen stückchenweise herein. Die meisten Security-Unternehmen werden wohl neue Versionen ihrer Produkte für Windows 2000 schreiben müssen. Microsoft kennt die Kompatibilitätsprobleme und weist in seiner Knowledte Base darauf hin, findet die gemeldeten Probleme aber nicht so gravierend und hat deshalb nicht vor, etwas zu ändern. (mk)

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